Konzeptionsbeauftragung Familien- und Freizeitareal Großer Teich

Die Entwicklung des Areals am Großen Teich ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung Altenburgs zu einer familienfreundlichen Stadt für alle Generationen. Altenburg soll eine Stadt sein, in der man sich sowohl als Einheimischer als auch als Besucher wohlfühlt.

„Wir müssen alles dafür tun, dass sich die Menschen, auch wenn sie auswärts arbeiten, für Wohnen und Leben in Altenburg entscheiden“, so der Fraktionsvorsitzende André Neumann. Darüber hinaus wird auch das Leitbild der Stadt Altenburg mit Leben erfüllt.

Die CDU-Fraktion hat daher für die Oktobersitzung des Stadtrates eine Beschlussvorlage auf den Weg gebracht, die das Familien- und Freizeitareal um den Großen Teich, ergänzt durch das Gebiet um Stadtwald und Skatbankarena weiter aufwerten soll.

Beauftragt wird die Erstellung eines Konzeptes für die Freianlagenplanung zur Steigerung der Attraktivität des Familien- und Freizeitareals „Großer Teich/Stadtwald/Skatbankarena“. Das Konzept soll die verschiedenen Möglichkeiten von Finanzierungen, Förderungen und vor allem auch die Aussichten der Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen beinhalten.

Wir können uns hier Freizeitmöglichkeiten wie Minigolf, Sommerrodelbahn, Walderlebnispfad, Spritzeisbahn, Kletterwald u. a. vorstellen. Aber auch weitergehende Infrastrukturmaßnahmen wie die Einrichtung von Parkflächen (Nähe Festplatz und Skatbankarena) und der Ausbau des großen und kleinen Festplatzes müssen mit betrachtet werden.

Mit der vorgesehenen Einbeziehung des Gebietes des Stadtwaldes sowie der Skatbankarena finden auch die Aspekte des Tourismus und des Sportes eine notwendige Berücksichtigung

Altenburg muss attraktiver werden! Mit dieser Beschlussvorlage gehen wir diesen Weg und werben für eine größtmögliche Mehrheit im Stadtrat.

 

André Neumann

Fraktionsvorsitzender

 

Beschlussvorlage

 

Betreff: Erarbeitung einer Konzeption zur Steigerung der Attraktivität des Familien- und Freizeitareals „Großer Teich/Stadtwald/Skatbankarena“

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Stadtrat der Stadt Altenburg beauftragt den Oberbürgermeister zur Steigerung der Attraktivität des Familien- und Freizeitareals „Großer Teich/Stadtwald/Skatbankarena“ ein Konzept für die Freianlagenplanung unter Einbeziehung des Bauausschusses und des Sozial- und Kulturausschusses zu erarbeiten und dafür entsprechende Planungskosten in den Haushalt 2013 einzustellen.

 

Sachverhalt/Begründung:

Nach dem selbst gegebenen Leitbild soll Altenburg eine mittelständische strukturierte Stadt mit hoher Wohn- und Lebenskultur und den Schwerpunkten Kultur, Geschichte, Architektur und Wohnen sein.

Stadtwald, Großer Teich und Hellwiese sind sehr wichtige, natürliche Oasen, die unmittelbar an die Altstadt angrenzen und den Altenburgerinnen und Altenburgern, aber natürlich auch den Touristen, Raum für Erholung und Freizeitaktivitäten bieten. Damit Altenburg sich als gut versorgter Wohnstandort weiterentwickelt, wurden folgende Leitsätze aufgestellt:

  • Weiterentwicklung von kinder- und familienfreundlichen Angeboten als Investition in die Zukunft,
  • Vorhaltung einer bedarfsgerechten Sportinfrastruktur,
  • Vorhaltung eines vielfältigen Angebots zur aktiven Freizeitgestaltung.

 

Für das Familien- und Freizeitareal „Großer Teich/Stadtwald/Skatbankarena“ existieren bereits vielfältige Ideen, um dieses bedeutendste innerstädtische Naherholungsgebiet der Stadt Altenburg mit dem angrenzenden Sportkomplex weiter zu entwickeln. Dazu werden folgende Beispiele genannt:

  • Einrichtung von Sport- und Freizeitanlagen (Minigolf, Sommerodelbahn, Kletterwald, Walderlebnispfad, Spritzeisbahn u.ä.)
  • Entwicklung des Bismackturms zum Aussichts- und Verweilpunkt
  • Erweiterung des Stadtwalds durch Aufforstung
  • Einrichtung von Parkflächen (Nähe Festplatz und Skatbankarena)
  • Ausbau des großen und kleinen Festplatzes (Gestaltung des Areals, sowie Verbesserung der Oberflächenqualität

 

Im Rahmen dieser Konzeption ist unter Einbeziehung des Bauausschusses und des Sozial- und Kulturausschusses für die einzelnen Ideen ein geeigneter Standort festzulegen und die Kosten für die einzelnen Maßnahmen zu ermitteln.

Dabei sollen auch die in der Informationsvorlage aus dem Jahr 2009 (69/09/IV) dargelegten Planungen Berücksichtigung finden.

Im Anschluss soll mit einem Stadtratsbeschluss die zeitliche Reihenfolge für die Realisierung der jeweiligen Maßnahmen innerhalb der nächsten 10 Jahre festgelegt werden.

Dabei soll die Beschlussfassung zur Planung und Realisierung der einzelnen Maßnahmen im Rahmen der Beschlussfassung zum jeweiligen Haushalt erfolgen.

 

Finanzielle Auswirkungen:

In den Haushalt 2013 sind entsprechende Planungskosten gem. der vorliegenden Angebotsabgaben einzustellen.

 

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