Feuerwehrforum mit Innenminister Jörg Geibert und André Neumann

Auf Initiative des Oberbürgermeister-Kandidaten André Neumann fand kürzlich in der Gaststätte Poschwitzer Höhe ein Feuerwehrforum statt. Gemeinsam mit dem Thüringer Innenminister Jörg Geibert wurden aktuelle Fragen um die Altenburger Feuerwehr sowie die künftige Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren untereinander und die Nachwuchssicherung diskutiert.

Auch als CDU-Mann nach Altenburg gekommen nutzt Jörg Geibert die Gunst der Wahlkampfstunde und begrüßt neben dem Oberbürgermeister Michael Wolf auch den „zukünftigen Amtsinhaber der Stadt Altenburg, André Neumann.“ Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Damit wäre im Feuerwehrbereich ein kontinuierlicher Übergang nach dem Amtswechsel gewährleistet.“

In der anschließenden sachlichen Diskussion betont der Innenminister immer wieder, dass Brandschutz zwar Pflichtaufgabe der Kommunen sei, das Land Thüringen aber mit einer nicht unerheblichen Summe den Brandschutz jedes Jahr fördere. Als unerlässlich bezeichnete Geibert den Fakt, dass die Arbeit der Feuerwehr vor allem von einer engen Zusammenarbeit der einzelnen Wehren untereinander abhängig sei. „Das trifft natürlich auch für das Deutsche Trachtenfest zu“, fügte André Neumann dem bei. „Hier gab es in den letzten Wochen ein Kommunikationsproblem, welches vom Oberbürgermeister unnötig angeheizt wurde. Es ist schön heute von den Kameraden zu hören, dass für das Fest die entsprechende Unterstützung steht“, freut sich der OB-Kandidat.

Besorgniserregend für alle anwesenden Feuerwehrmänner ist dagegen das Thema der Nachwuchssicherung. Egal ob Stadt- oder Gemeindefeuerwehr, mit dem demographischen Wandel haben alle gleich schwer zu kämpfen. „Die Sorgen der Kameraden sind verständlich. Der Mangel an jungen Mitgliedern könnte in den kommenden Jahren zu akuten Problemen führen“, zeigt sich Neumann besorgt. „Hier sind neue Ideen gefragt, dass insbesondere der Feuerwehrnachwuchs in unserer Region gehalten werden kann.“ Für seine zukünftige politische Arbeit zieht André Neumann folgendes Fazit aus der Veranstaltung. „Allein die geringe Teilnahme der Männer von der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg ist für mich ein Fingerzeig, dass schleunigst etwas für ein vernünftiges Miteinander zwischen Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr in unserer Stadt getan werden muss. Darüber hinaus kann es nur eine gemeinsame Zukunft der Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet geben.“

 

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