8. Umwelt

„Global denken – lokal handeln“. Dieser Grundsatz ist für mich eine wichtige Maxime.

Klimaschutz fängt vor Ort an und kommunale Energiepolitik braucht viele Akteure. Die Energiewende gelingt am besten durch den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien und Kraftwärmekopplung sowie der möglichst umfassenden Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen. Die Altenburger Stadtwerke als Tochterunternehmen der Stadt, müssen Vorreiter für Innovationskraft werden.

Die städtischen Verteilnetze müssen zu intelligenten Netzwerken umgebaut werden, die Energieerzeugung und Verbrauch steuern und aneinander anpassen. Im Bereich der erneuerbaren Energie sind gemeinsame Projekte mit anderen kommunalen Stadtwerken wichtig.

Das gilt sowohl für den umweltverträglichen Ausbau der Windkraft als auch für die verstärkte Nutzung von Biomasse. Abfall und Reststoffe sind in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt gezielt weiterer Verwertung zuzuführen.

Auch bei der Stadtverwaltung, bei Gebäuden, Fahrzeugen, Maschinen besteht noch ein erhebliches CO2-Einsparpotential. Der Schadstoffausstoß muss zum wesentlichen Entscheidungsmerkmal bei der Erneuerung des städtischen Fuhrparks werden. Dies schont nicht nur die Umwelt sondern auch den städtischen Haushalt.

Lokale Klimaschutzpolitik gibt Impulse für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum vor Ort. Bei Gebäudesanierungen gehen die Aufträge an das regionale Gewerbe und Handwerk. Dadurch werden Ansiedlungen in Altenburg für neue Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Branche interessant. Mit einem speziellen Konzept der Wirtschaftsförderung möchte ich dies unterstützen.

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