Festspiele aussetzen, neue Konzepte prüfen und mit dem Thema Barbarossa 2015 neu starten!

Sieben Mal fand mit massiven Zuschüssen aus dem Stadthaushalt ein Open-Air-Event statt, welches zu einem mitteldeutschen, wenn nicht überregionalen Event ausgebaut werden sollte. Immer wieder hatte die CDU hinterfragt, ob Aufwand und Nutzen tatsächlich in einem sinnvollen Verhältnis stehen. „Lasst uns nun für klare Verhältnisse sorgen und die Festspiele ab 2015 unter dem historischen Markenzeichen von Kaiser Barbarossa weiterführen. Mit Kaiser Barbarossa kann die Marke so weiterentwickelt werden, dass Altenburg sich als mitteldeutscher Festspielort dauerhaft etabliert“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU André Neumann.

Als unverantwortlich muss man die neuesten Äußerungen von Peter Müller und Pro Altenburg zur Zukunft der „Barbarossa-Festspiele“ bezeichnen. Die von ihm ins Spiel gebrachte Verschiebung der Entscheidung bringt keine Änderung der Verhältnisse! Darüber hinaus spielt Peter Müller mit den Sorgen und Ängsten der Prinzenräuber.

Auch der Oberbürgermeister hat es erneut nicht fertig gebracht, einen Vorgang transparent zu gestalten und die Prinzenräuber, die Bürger und die Stadträte frühzeitig einzubinden. Insofern hätten bereits im Vorfeld die jetzt auftretenden Spannungen vermieden werden können.

Neumann weiter: „Es war immer Ziel der CDU, die Festspiele zu erhalten und diese auf eine neue und gesunde Basis zu stellen.  Dabei sollte geprüft werden, inwieweit der Veranstalter auch eine eigenständige Gesellschaft sein kann, die nach privatwirtschaftlichen Regeln geführt wird. Wer ein tragfähiges Konzept hat, wird dafür auch private Investoren finden. Eine private Gesellschaft kann endlich auch dafür sorgen, dass sich Sponsoren mit ihren werblichen Zielen wiederfinden. Zudem muss auch die Vermarktung der Festspiele professionell gestaltet sein!“

Mit Kaiser Barbarossa als Thema kann diese Marke so weiterentwickelt werden, dass Altenburg sich als mitteldeutscher Festspielort dauerhaft etabliert.

„Auch kann ich mir vorstellen, die Theatersommerpause zu verschieben und das Stück Barbarossa durch das Theater auf dem Schloss aufführen zu lassen“, so Neumann.

Bedauerlich ist in dem Zusammenhang auch, dass jetzt die geplante Premium-Ausstellung „Spalatin“ und die Barbarossa-Festspiele gegeneinander ausgespielt werden sollen. Wobei auch hier Peter Müller mit gezinkten Karten spielt. Wie bereits in der letzen Stadtratssitzung bewiesen, kann Müller erneut nicht 1 und 1 zusammenzählen und mischt Zahlen über Eigenanteile und Fördermittel wild durcheinander. Es sei aber auch daran erinnert, dass auf Antrag der CDU noch unter Führung von Peter Müller selbst, der Oberbürgermeister beauftragt wurde, entsprechende Fördermittel im Rahmen der Lutherdekade zu beantragen. Insofern sollte die Zustimmung zur Spalatin-Ausstellung auch nicht zur Disposition stehen.

Altenburg braucht in Zukunft hochwertige kulturelle Veranstaltungen, die den Ruf dieser Stadt als Kulturstadt stärken und festigen. Diese Veranstaltungen bedürfen einer entsprechenden Vorlaufzeit um die notwendige Qualität zu erreichen. Somit ist die Verschiebung der Barbarossa-Festspiele auf das Jahr 2015, den 825. Todestag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, sinnvoll. Stückwerk gab es in Altenburg schon genug.

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