Die CDU-Fraktion im Altenburger Stadtrat unterstützt nach Vorlage der Machbarkeitsstudie weiterhin die Initiative zum Bau des Viaduktradwegs.
Der Radweg soll in der zur Stadt Altenburg gehörenden Ortslage Zschechwitz an den Pleißeradweg anschließen und über Teile der ehemaligen Bahntrasse von Nobitz nach Langenleuba-Oberhain bis zur thüringisch-sächsischen Landesgrenze führen, von wo aus eine Vernetzung mit dem Muldentalradweg möglich ist.
„Altenburg muss attraktiver werden! Dieses Projekt steigert die Attraktivität Altenburgs als Wohnstandort und ist auch von touristischem Nutzen. Es handelt sich um eine Investition in die Zukunft unserer Stadt und damit unserer Kinder!“, so André Neumann. „Der Viaduktradweg bietet“, wie Dr. Sandy Reichenbach ergänzt, „eine wunderbare Chance für Altenburg. Er erschließt Sehenswürdigkeiten wie die Paditzer Schanzen oder eben die Viadukte des Altenburger Landes und bindet die Stadt überdies an bedeutende überregionale Radnetze an. Seine Streckenführung über die Viadukte ist schon außergewöhnlich. Insgesamt dürfte er seinesgleichen suchen.“
Die CDU-Fraktion ist erfreut, dass Nobitz und die Gemeinden des Wieratals als Partner an der Seite der Stadt Altenburg stehen. Nur so ist eine Realisierung des Viaduktradwegs überhaupt möglich.
„Jetzt“, so André Neumann weiter, „geht es wegen des engen Zeitfensters für eine Förderung durch das Land Thüringen darum, schnellstmöglich die nächsten Schritte zu gehen. Die CDU-Fraktion fordert den Oberbürgermeister deshalb auf, nunmehr umgehend eine Fördervoranfrage zu stellen, um Klarheit darüber herbeizuführen, ob das Projekt tatsächlich mit einer 90-prozentigen Förderung rechnen kann. Außerdem muss dringend der erforderliche Zweckverband zwischen den beteiligten Kommunen gegründet werden. Schließlich müssen sich die Partner zeitnah auf eine faire und für alle tragbare Verteilung der Baukosten verständigen.“
Bismarckturm Altenburg
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